Schweizer Autorinnen und Autoren

Aktuelle (auch frühere) Bücher von Schweizer Autorinnen und Autoren liegen im Laden bereit. So finden Sie zum Beispiel:
(selbstverständlich können wir für Sie auch andere Bücher bestellen)

Oh, Simone

Julia Korbik
rowohlt taschenbuch, 2017
978-3-499-63323-2, Fr. 16.90

Seit 51 Jahren betreiben Margrit und Rosa-Maria ihren Kiosk samt Zapfsäule und Leuchtreklame. Er ist die Zentrale im Dorf, bei Margrit und Rosa-Maria kommen alle vorbei und sie haben alles gesehen, ...

Weiterlesen

schicke Autos und alte Mopeds, die Tour de Suisse und Prominenz aus dem Boulevard, ­Betrüger, die sie übers Ohr hauen wollten, ­genauso wie Filmstars. Am liebsten sind ihnen aber die Liebespaare und die frisch ­Verliebten. Bei Margrit und Rosa-Maria geht über die ­Ablage, was das Herz begehrt, und im Gegenzug hören sie, was die Herzen bewegt. Arno Camenisch erzählt mit viel Witz und grosser Liebe von einer Welt im Wandel – aber solange Margrit und Rosa-Maria ihren Kiosk mit Leuchtreklame und Zapfsäule bedienen, bleibt die Welt ein wunderbar schöner und heller Ort.

NEU
Während wir feiern

Ulrike Ulrich
Berlin, 2020
978-3-8270-1408-5, Fr. 29.50

Wie in jedem Jahr feiert die deutsche Sängerin Alexa am Abend des Schweizer Nationalfeiertags ihren Geburtstag mit einer Dachparty – leider noch ohne den Einbürgerungsentscheid.

Weiterlesen

Währenddessen braucht Kamal eine sichere Bleibe. Wenn er nicht unverzüglich das Land verlässt, droht ihm die Abschiebung nach Tunesien. Weil dort aber Homosexuelle verfolgt werden, fragt er seinen Deutschlehrer Zoltan, ob er ein paar Tage bei ihm untertauchen kann. Doch Alexas bester Freund sagt Nein aus Gründen, die er nicht mal vor sich selbst zugibt. Im Laufe des Tages eskalieren die Ereignisse, und nicht nur das Fest, auf dem alles zusammenläuft, steht infrage.
Inspiriert von Virginia Woolfs Klassiker „Mrs Dalloway“ zeichnet Ulrike Ulrich ein Panoramabild unseres Lebens in Europa – vielstimmig, mit eigenem Ton und literarischer Brillanz.

Demokratie in der Schweiz
Geschichte und Gegenwart

Josef Lang
Hier & Jetzt, 2020
978-3-03919-486-5, Fr. 39.00

Die Schweiz sieht sich gern als Hort der direkten Demokratie, die ihre Wurzeln im fernen Mittelalter haben soll. Die heutige Form des Schweizer Staatswesens geht aber wesentlich auf die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts zurück. Josef Lang analysiert und reflektiert seine Entstehung und Entwicklung in geraffter Form:

Weiterlesen

Inwiefern gab es Partizipation in der Zeit vor 1798? Welche Auswirkungen hatte die Helvetik? Auf welcher Basis entstand der Bundesstaat 1848? Der Autor beschreibt eindrücklich den Umbruch in den Jahren nach 1860, als sich demokratischer, säkularer und sozialer Fortschritt zu verbinden begannen. Er schildert die Veränderungen des Staatswesens im 20. Jahrhundert mit dem Vollmachtenregime während der Weltkriege, den Konflikten zwischen Korporatismus und Republikanismus in der Zwischenkriegszeit, der politischen Enge in der Zeit der Geistigen Landesverteidigung, dem gesellschaftlichen Aufbruch 1968 und der konservativen Wende der 1990er-Jahre. Und er beleuchtet mit der aktuellen Klimabewegung und den Debatten um Gleichstellung die Gegenwart

Josef Lang ist Historiker und Politiker. Er promovierte an der Universität Zürich und lebt heute in Bern. Von 1982 bis 2011 war er Zuger Stadt-, Kantons und Bundesparlamentarier. Bei Hier und Jetzt publizierte er mit Pirmin Meier den Doppelessay «Kulturkampf. Die Schweiz des 19. Jahrhunderts im Spiegel von heute» (2016).

mir nähs wies chunnt
Gedichte aus 50 Jahren

Ernst Burren
Der gesunde Menschenverstand, 2020
978-3-03853-101-2, Fr. 25.00

"mir nähs wies chunnt" versammelt Gedichte, die Ernst Burren in den letzten fünfzig Jahren geschrieben hat - die Auswahl reicht von seinem legendären Erstling "derfür und derwider" aus dem Jahr 1970 bis zu unveröffentlichten Gedichten aus der jüngsten Gegenwart.

Weiterlesen

Es sind, wie immer bei Ernst Burren, Texte in seiner Solothurner Mundart, dem Leberberger Dialekt, der am Fuss des Weissensteins gesprochen wird.

Und wie immer überraschen seine Gedichte durch die Lust am Wortspiel und die Freude an der kleinen Subversion. In den unterschiedlichsten Stimmen, die der Autor einfängt, in Monologen und Dialogen oder der kleinen Notiz, stets bleibt der "Burren-Sound" unverkennbar. Ernst Burren hört und sieht sehr genau hin, mit einem untrüglichen Gespür dafür, wie eng Denken und Sprechen zusammenhängen. Seine Gedichte gehen meist von scheinbar harmlosen, fast schon beiläufigen Situationen aus - und sind zugleich durchlässig auf eine Wirklichkeit, die geprägt ist von der Brisanz des Alltäglichen und den Abgründen des Gewöhnlichen.

Jagt sie weg!
Die Schwarzenbach-Initiative und die italienischen Migranten

Vecchio, Concetto
Orell Füssli Verlag AG, Zürich, 2020
978-3-280-05055-2, Fr. 23.00

1968 lanciert Nationalrat James Schwarzenbach eine Initiative mit dem Ziel, die Überfremdung der Schweiz zu verhindern und mehr als 300 000 vorwiegend italienische Gastarbeiter nach Hause zu schicken. Dies ist der Startschuss zu einer beispiellosen Hetzkampagne, die über Jahre andauert, die Schweizer Bevölkerung entzweit und 1970 nur hauchdünn verworfen wird.

Weiterlesen

In seinem halb autobiografischen, halb historischen Buch erzählt Concetto Vecchio von seinen Eltern, einfachen Sizilianern, und von weiteren Migranten, die in den 1960er-Jahren ihr Glück in der Schweiz suchten, aber auf unverhohlenen Fremdenhass stiessen, als Arbeitskräfte ausgebeutet und als Menschen ausgegrenzt wurden.

Unerbittlich lässt Vecchio die beiden Welten aufeinanderprallen: diejenige von Schwarzenbach, der als Vorläufer der heutigen Rechtspopulisten gilt, sowie diejenige der entwurzelten Gastarbeiter, die dem Nachbarland einen Wirtschaftsboom bescherten und dennoch auf Hass und Ablehnung stiessen. So unvorstellbar die institutionelle Diskriminierung und der soziale Ausschluss der Italiener aus heutiger Sicht sind, so zeigt der Rückblick dennoch, dass sich an der Debatte inhaltlich wenig geändert hat.

Concetto Vecchio ist als Kind italienischer Gastarbeiter 1970 in der Schweiz geboren. Als er 14 Jahre alt war, zog die Familie zurück nach Sizilien. Vecchio arbeitet als Politikjournalist für die Tageszeitung »Repubblica«, ist Autor diverser Bücher und lebt in Rom.

Tochter des Geldes

Eveline Hasler
Nagel & KImche, 2019
978-3-312-01114-8, Fr. 29.90

Ein verwunschenes Schloss um 1900 am Zürichsee, eine einsame Kindheit, in der nur die Natur und manchmal die ältere Schwester Zuflucht boten.

Weiterlesen

Der Vater, Heinrich Moser, legendärer Uhrenfabrikant und Erbauer des Schaffhauser Staudamms, starb, als Mentona erst vier Tage alt war; die Mutter, die zu Freuds ersten Hysterie­Patientinnen zählte, war kalt und herrschsüchtig.

Früh brach Mentona aus und widersetzte sich: erst den Erwartungen der Mutter, später den vorgezeichneten Rollenbildern und den Zumutungen der Zeit. Ihr Weg führte sie nach London, Berlin und Moskau. Als Gründungsmitglied der kommunistischen Partei in der Schweiz wurde sie zur bedeutenden Sozialrevolutionärin und Feministin: eine Unbeugsame, die die europäische Welt des Zwanzigsten Jahrhunderts bewegt hat – und vergessen wurde.

NEU

Paradeplatz

Andreas Russenberger
Gmeiner-Verlag, 2020
978-3-8392-2746-6, Fr. 21.90

Philipp Humboldt ist überzeugt, dass er es mit Fleiß und ehrlicher Arbeit weit bringen wird.

Weiterlesen

Doch dann gerät seine Karriere am Zürcher Paradeplatz ins Stocken und seine große Liebe verlässt ihn für eine andere Frau. Aber Philipp lässt sich nicht unterkriegen und entwickelt seine eigenen, nicht immer legalen Methoden, die ihn ganz nach oben bringen sollen.
Ein packender Roman, der hinter die dicken Mauern der Bankpaläste blickt, mit einer sympathischen Hauptfigur, die so einiges auf dem Kerbholz hat. Von einem Insider geschrieben.